Ferienwohnung "Sonnenuhr"

Umgebung

Bad Bentheim-Gildehaus

In der direkten Umgebung der Ferienwohnung "Sonnenuhr" gibt es viel zu entdecken:

Gildehauser Mühle
Gildehauser Mühle
Bild: © Stadt Bad Bentheim

Auf dem Gildehauser Mühlenberg steht die Windmühle, in der noch regelmässig Korn gemahlen wird. Im dazu gehörigen historischen Backhaus wird das Mehl auf althergebrachte Weise zum Backen verwendet. Dem Besucher bietet sich hier die Möglichkeit, beim Backen zuzusehen und auch Brot zu kaufen.

An den Hängen des Mühlenbergs liegt der Bürgergarten, der zu Spaziergängen einlädt. Von hier aus gibt es bei klarem Wetter eine herrliche Aussicht über die Umgebung nach Westfalen und den Niederlanden.

Auch die Kultur kommt in Gildehaus nicht zu kurz. Der darstellenden Kunst widmet sich das Otto-Pankok-Museum im ehemaligen Gildehauser Rathaus. Die Dauerausstellung zeigt Graphiken Otto Pankoks, die die Gildehauser Umgebung und ihre Bewohner darstellen, sich aber auch mit Zeitgeschichte (insbesondere des Dritten Reiches) befassen. Hinzu kommen hier weitere, thematisch oft mit Pankok verbundene, wechselnde Ausstellungen. Das Museum hat mit breiter Unterstützung der Gildehauser Bevölkerung eine Kopie von Günter Grass´ bekannten Bronzeplastik "Der Butt" erworben, die nun vor dem Museum ihren Platz gefunden hat. In den ehemaligen Sandsteinbrüchen von Gildehaus beweist das Geologische Freilichtmuseum, daß Fossilien, Steine und die Geschichte ihrer Verwendung alles andere als langweilig sind.

Gildehauser Venn
Gildehauser Venn
Bild: © Stadt Bad Bentheim

Zauberhafte Moorlandschaften, die eine ganz eigene Stimmung vermitteln, erwarten den Besucher im "Gildehauser Venn". Das Naturschutzgebiet kann mit dem Rad oder zu Fuß erschlossen werden und bietet ruhige Erholung und vielfältige Flora und Fauna ebenso wie reizvolle Motive für Fotografie oder Malerei.

Gildehauser Venn
Gildehauser Venn
Bild: © Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Das weitläufige und gut beschilderte Radwegenetz führt aber nicht nur ins "Venn". Gildehaus eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Radtouren durch die Grafschaft Bentheim mit ihren Sehenswürdigkeiten, in die benachbarten Niederlande (Gildehaus liegt nur 5 Kilometer von der Grenze entfernt) oder auch nach Nordrhein-Westfalen. Selbstverständlich lassen sich aber alle Ziele auch mit dem Auto gut erreichen.


Blick auf die Stadt Bad Bentheim
Blick auf die Stadt Bad Bentheim
Bild: © Stadt Bad Bentheim

Gildehaus am nächsten gelegen ist die Stadt Bad Bentheim (von der Gildehaus mittlerweile ein Ortsteil ist). Hier lohnt sich insbesondere ein Besuch auf der Bentheimer Burg, die noch heute vom Bentheimer Fürsten und seiner Familie bewohnt wird, aber auch in Teilen dem Besucher offensteht. Von den Türmen und Brüstungen der Burg legt sich dem Betrachter die ganze Umgebung zu Füßen. Hier läßt sich aber auch eine Tasse Kaffee genießen. Sogar standesamtliche Hochzeiten sind im Hochzeitszimmer der Burg möglich, und in der Burgkapelle werden regelmäßig Konzerte veranstaltet.

Die Bentheimer Altstadt eignet sich mit ihren Kopfsteinpflastergäßchen zum gemütlichen Einkaufsbummel. An ausgewählten Abenden führt ein Nachtwächter mit seiner Laterne und spannenden Geschichten die Gäste durch die Stadt.

Fachklinik Bad Bentheim
Fachklinik Bad Bentheim
Bild: © Stadt Bad Bentheim

Das Bentheimer Solebad, das der Stadt ihren Bäderstatus verleiht, hilft Menschen mit Rheuma und Hautproblemen. Im Solebecken kann auch geschwommen werden, ohne daß man sich gleich einer ganzen Kurbehandlung aussetzen muß. Das Bad lohnt aber auch einen Besuch wegen des schön gestalteten Kurparks und der weitläufigen Buchenwälder, die es umgeben.

Alte Kirche am Markt in Nordhorn
Alte Kirche am Markt in Nordhorn
Bild: © Stadt Nordhorn

Die Kreisstadt Nordhorn liegt etwa 20 Kilometer entfernt von Gildehaus. Sie bietet gute Einkaufsmöglichkeiten in ihrer angenehm gestalteten Innenstadt. Die alte Kirche am Markt, das historische Rathaus mit Glockenspiel und das Mühlenwehr mit seiner historsichen Wassermühle stellen weitere Anziehungspunkte dar.

Für Nordhorn spielte in großem Maße die Textilindustrie eine Rolle. Mittlerweile hat die Konkurrenz aus Fernost die ehemals florierenden Betriebe lahmgelegt, aber die Nordhorner sind dennoch ausgesprochen stolz auf ihr textilindustrielles Erbe. So wurde im "Povelturm", dem einzigen noch verbliebenen Gebäude der Textilfirma "Povel" ein Museum eingerichtet, das die Geschichte der Textilindustrie eindrucksvoll schildert. Im obersten Stock beherbergt der Turm ein Café mit Aussicht über die Stadt. Auch das Kulturzentrum "Alte Weberei" ist ein Überbleibsel aus der Textilära. Hier werden Konzerte gegeben, wird ein eigenes Nordhorner Bier gebraut und ausgeschenkt. Auch ein kleiner Radiosender ist im Kulturzentrum ansässig.

Eingebunden in die Stadtarchitektur Nordhorns sind zahlreiche Kanäle, Grachten und die Vechte, die die gesamte Grafschaft Bentheim durchfließt. Mit dem Tretboot oder dem "Vechtestromer", einem Ausflugsboot, kann man auf diesen Wasserwegen die Stadt Nordhorn von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Mit Kindern lohnt sich immer auch ein Besuch des Nordhorner Tierparks.

In der Nähe von Nordhorn liegt das Kloster Frenswegen, das früher ein Augustiner Chorherrenstift war und heute als Bildungsstätte dient. Hier finden oftmals Konzerte und Theaterstücke im Innenhof oder den Räumen des Klosters die passende Kulisse.

Innenstadt der Stadt Schüttorf
Innenstadt der Stadt Schüttorf
Bild: © Stadt Schüttorf, Bernd Sundag

Sowohl Nordhorn als auch das Kloster Frenswegen sind Stationen des "kunstwegen"-Projektes. Es umfasst über 60 Skulpturen, die von verschiedenen Künstlern sowohl auf der deutschen als auch auf der niederländischen Seite der Grenze aufgestellt wurden. Die Kunstwerke bilden gemeinsam mit der sie umgebenden Landschaft ein grosses "Open-Air-Museum", das für jeden zugänglich ist.

Die Stadt Schüttorf, ebenfalls an der Vechte gelegen, hat einen historischen Ortskern mit Rathaus und alter Kirche zu bieten. Sie ist die älteste Stadt der Grafschaft Bentheim und wurde bekannt durch die "Schüttorfer Elle", das alte Maß der Tuchmacher.

Als größere Städte sind Osnabrück und Münster erwähnenswert. Sie sind zum Beispiel im Rahmen eines Tagesausflugs per Auto oder Bahn - vom Bad Bentheimer Bahnhof - erreichbar. In diesen Städten wurde 1648 der Westfälische Friede besiegelt, der den Dreißigjährigen Krieg beendete. Osnabrück und Münster zeichnen sich durch wunderschöne Altstädte und gute Einkaufsmöglichkeiten aus.


Ins nachbarliche Holland

Die nahegelegenen Niederlande haben dem Besucher viel zu bieten. An der Grenze zur Grafschaft Bentheim liegt die Region Twente.

Fußgängerzone in Oldenzaal
Fußgängerzone in Oldenzaal
Bild: © Gemeente Oldenzaal

In Oldenzaal gibt es neben der romanisch-gotischen Basilika und dem Heimatmuseum "Het Palthe-Huis" auch schöne Einkaufsmöglichkeiten und Cafés sowie einen Wochenmarkt, der neben den üblichen holländischen Spezialitäten wie Fisch, Käse und Blumen auch sonst alles bietet, was ein Wochenmarkt zu bieten hat.

Ehemaliges Stadthaus in Ootmarsum
Ehemaliges Stadthaus in Ootmarsum
Bild: © Gemeente Dinkelland und Oversticht

Das Städtchen Ootmarsum gilt als das älteste der Region und hat einen sehenswerten Ortskern mit Fachwerkgiebeln. Der Ort ist mit seinen Galerien, Ausstellungen und seinem jährlichen Kunstmarkt stark künstlerisch geprägt. Hier lohnt sich ein Besuch im Museum Ton Schulten an der Kerkplein. Der Künstler begeistert mit seinen flammenden Bildern der twentschen Landschaft.

Schuivenloods in Denekamp
Schuivenloods in Denekamp
Bild: © Gemeente Dinkelland und Oversticht

Direkt jenseits der Grenze, fast spiegelbildlich zur Grafschafter Kreisstadt Nordhorn, liegt Denekamp. Denekamp wartet mit Hollands ältestem Naturkundemuseum "Natura Docet" auf, das einen Schwerpunkt auf prähistorische Funde wie Fossilien und Dinosaurierskelette setzt. Gartenbauinteressierte finden in der Gegend reichlich Möglichkeit zum guten und günstigen Einkauf von Pflanzen und Gartenzubehör.

Wen es weniger in die Städtchen und mehr in die Natur zieht, der findet auch hinter der niederländischen Grenze, kaum zehn Kilometer von Gildehaus entfernt, wunderschöne Möglichkeiten für ausgedehnte Spaziergänge. Hier liegt Lutterzand (in der Nähe der Ortschaft De Lutte), eine Landschaft aus Kiefernwald und Sanddünen. An der Dinkel, dem Flüßchen, das sich hier hindurchschlängelt, hat sich im Laufe langer Jahre eine malerische Steilküstenlandschaft entwickelt, die sich immer wieder verändert.

Grenzüberschreitende Radtouren sind immer möglich. In einem fahrradverrückten Land wie den Niederlanden versteht sich der gute Ausbau der Radwege von selbst.